PlayKids: Lernspiele, Videos und kreative Aktivitäten für Kinder
Kinder lernen besonders gut, wenn Inhalte verständlich, spielerisch und altersgerecht aufgebaut sind. Gleichzeitig möchten Eltern genau wissen, welche Videos, Spiele und Geschichten ihre Kinder auf einem Smartphone oder Tablet sehen.
PlayKids: Lernspiele & Videos verbindet Unterhaltung mit frühkindlichem Lernen. Die App richtet sich an Kinder im Alter von 0 bis 8 Jahren und bietet nach Angaben des Anbieters mehr als 18.000 Videos sowie rund 150 Lernspiele.
Zum Angebot gehören Kinderserien, digitale Bücher, Malaktivitäten, Logikaufgaben, Mathematik, Musik sowie Übungen rund um Buchstaben und Sprache.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer werbefreien Umgebung und Funktionen für Eltern. Dazu gehören Inhaltsfilter, Einstellungen zur Bildschirmzeit und ein Offline-Modus.
Damit richtet sich PlayKids an Familien, die Unterhaltung und Lernaktivitäten innerhalb einer speziell für Kinder entwickelten App verbinden möchten.
Eine Lern- und Unterhaltungsplattform für Kinder von 0 bis 8 Jahren
PlayKids deckt mehrere Altersstufen ab.
Die Inhalte richten sich laut Anbieter an:
- Babys
- Kleinkinder
- Vorschulkinder
- jüngere Schulkinder
Natürlich benötigt ein zweijähriges Kind andere Inhalte als ein siebenjähriges Schulkind.
Deshalb befinden sich innerhalb von PlayKids unterschiedliche Arten von Videos, Spielen und Lernaktivitäten.
Jüngere Kinder können beispielsweise einfache Farben, Formen, Musik oder Figuren kennenlernen.
Ältere Kinder finden Aufgaben rund um Buchstaben, Zahlen, Lesen und logisches Denken.
Videos bilden einen großen Teil von PlayKids
Nach Angaben des Anbieters enthält PlayKids mehr als 18.000 Videos für Kinder.
Dazu gehören Serien, Lernvideos und weitere altersgerechte Unterhaltungsangebote.
Kinder können bekannte Figuren sehen oder Inhalte aus dem eigenen PlayKids-Angebot entdecken.
Das Videoangebot soll Unterhaltung mit Themen verbinden, die für die Entwicklung von Kindern interessant sein können.
Welche Serien und Figuren tatsächlich verfügbar sind, kann vom jeweiligen Land abhängen.
Bekannte Figuren können den Einstieg interessanter machen
Viele Kinder entscheiden nicht nach pädagogischen Kategorien, sondern nach Figuren, die sie bereits kennen.
PlayKids nennt verschiedene bekannte Marken und Charaktere.
Dazu gehören unter anderem:
- Mascha und der Bär
- Pocoyo
- Baby Shark
- Talking Tom
- Paw Patrol
- Barbie
- Hot Wheels
- Disney
- Numberblocks
- Minecraft
Daneben gibt es PlayKids-eigene Inhalte wie ABC und den Lupi Club.
Die genaue Auswahl kann sich mit der Zeit oder abhängig vom Standort verändern.
Lernspiele ergänzen das Videoangebot
PlayKids ist nicht nur eine Plattform zum Anschauen von Videos.
Die App enthält nach Angaben des Anbieters rund 150 Lernspiele.
Diese Aktivitäten behandeln verschiedene Lernbereiche.
Dazu gehören beispielsweise:
- Mathematik
- Buchstaben
- Lesen
- Schreiben
- Logik
- Musik
- Kreativität
- Problemlösung
Dadurch können Kinder zwischen passiverem Anschauen und interaktiven Aufgaben wechseln.
Mathematik beginnt mit einfachen Grundlagen
Bei jüngeren Kindern bedeutet Mathematik noch keine komplizierten Gleichungen.
Zunächst geht es oft um grundlegende Fähigkeiten.
Kinder lernen beispielsweise:
- Zahlen erkennen
- Mengen unterscheiden
- Reihenfolgen verstehen
- einfache Muster erkennen
- erste Rechenideen kennenlernen
Spielerische Aufgaben können solche Inhalte mit Bildern, Figuren und kleinen Herausforderungen verbinden.
Das kann insbesondere für Kinder interessant sein, die gerne durch Wiederholung und direkte Rückmeldung lernen.
Buchstaben und Sprache gehören ebenfalls zum Angebot
Lesen und Schreiben entwickeln sich schrittweise.
Bevor Kinder längere Texte lesen, müssen sie Buchstaben erkennen, Laute unterscheiden und erste Wörter verstehen.
PlayKids enthält Aktivitäten rund um:
- Alphabet
- Buchstaben
- Wörter
- Geschichten
- digitales Lesen
Damit können Kinder spielerisch Kontakt mit Sprache und Schrift bekommen.
Wie stark Eltern solche Aktivitäten in den Alltag integrieren möchten, hängt vom Alter und Entwicklungsstand des Kindes ab.
Digitale Bücher bringen Geschichten auf das Tablet
Geschichten gehören für viele Kinder fest zum Alltag.
PlayKids bietet digitale Bücher und Erzählungen innerhalb der App.
Solche Inhalte können für verschiedene Situationen interessant sein.
Zum Beispiel:
- ruhige Zeit am Nachmittag
- gemeinsames Lesen mit Eltern
- Vorbereitung auf das Schlafengehen
- erste Begegnung mit geschriebenen Wörtern
Digitale Bücher ersetzen nicht zwingend klassische Kinderbücher.
Sie können jedoch eine weitere Form des Lesens darstellen.
Vorlesen bleibt trotz App besonders wertvoll
Auch wenn digitale Geschichten praktisch sind, bleibt gemeinsames Vorlesen wichtig.
Kinder erleben dabei nicht nur den Inhalt einer Geschichte.
Sie können Fragen stellen, Bilder gemeinsam betrachten und neue Wörter direkt besprechen.
PlayKids kann deshalb gut als Ergänzung zu normalen Büchern betrachtet werden.
Eltern können beispielsweise eine Geschichte gemeinsam mit dem Kind ansehen und anschließend darüber sprechen.
So wird aus Bildschirmzeit eine gemeinsame Aktivität.
Zeichnen und Malen fördern kreative Beschäftigung
PlayKids enthält auch kreative Aktivitäten.
Kinder können zeichnen, malen und Bilder gestalten.
Solche Aufgaben dienen nicht nur der Unterhaltung.
Sie können auch die Feinmotorik unterstützen.
Beim Malen auf einem Bildschirm müssen Kinder beispielsweise:
- Linien verfolgen
- Flächen auswählen
- Farben unterscheiden
- Finger gezielt bewegen
Natürlich fühlt sich digitales Zeichnen anders an als Papier und Buntstifte.
Beide Formen können nebeneinander ihren Platz haben.
Malspiele können Farben und Formen vermitteln
Für jüngere Kinder können Ausmalaktivitäten auch beim Kennenlernen von Farben und Formen helfen.
Ein Kind kann beispielsweise verschiedene Farbtöne auswählen und bestimmte Bildbereiche gestalten.
Dabei entsteht eine direkte Reaktion auf dem Bildschirm.
Das kann motivierend wirken, weil Veränderungen sofort sichtbar sind.
Eltern können solche Aktivitäten begleiten und Farben oder dargestellte Gegenstände benennen.
Logikrätsel fördern das Nachdenken
Ein weiterer Bereich innerhalb von PlayKids sind Puzzles und Logikaufgaben.
Kinder müssen dabei beispielsweise:
- passende Formen finden
- Reihenfolgen erkennen
- Gegenstände zuordnen
- einfache Probleme lösen
- Muster ergänzen
Solche Aufgaben können Konzentration und problemlösendes Denken trainieren.
Der Schwierigkeitsgrad sollte jedoch zum Alter passen.
Wenn eine Aufgabe dauerhaft zu schwer ist, kann daraus schnell Frust statt Lernfreude entstehen.
Puzzles verbinden Spiel und Problemlösung
Puzzles sind ein klassisches Beispiel für spielerisches Lernen.
Ein Kind sieht zunächst einzelne Teile und muss erkennen, wie diese zusammengehören.
Dabei werden mehrere Fähigkeiten angesprochen.
Dazu gehören:
- visuelle Wahrnehmung
- Geduld
- räumliches Denken
- Konzentration
Digitale Puzzles bieten dabei häufig direkte Rückmeldungen, wenn ein Teil richtig oder falsch platziert wurde.
Musik gehört ebenfalls zu den Lernbereichen
Kinder reagieren häufig schon sehr früh auf Rhythmus und Melodien.
PlayKids enthält deshalb auch musikalische Inhalte.
Das können beispielsweise Lieder, rhythmische Aktivitäten oder musikbezogene Videos sein.
Musik kann dabei helfen, Inhalte leichter zu merken.
Alphabet-Lieder sind ein bekanntes Beispiel.
Auch Zahlen, Tiere oder einfache Wörter lassen sich mit Liedern verbinden.
Kinder lernen häufig durch Wiederholung
Junge Kinder möchten dieselbe Geschichte oder dasselbe Lied oft mehrfach hören.
Für Erwachsene wirkt das manchmal überraschend.
Für Kinder ist Wiederholung jedoch ein wichtiger Bestandteil des Lernens.
Bekannte Abläufe geben Sicherheit.
Gleichzeitig können sie Wörter, Melodien und Zusammenhänge besser speichern.
Eine App mit vielen Kinderinhalten kann deshalb besonders dann sinnvoll sein, wenn Eltern bestimmte Bereiche auswählen und wiederholt anbieten.
PlayKids legt einen Schwerpunkt auf eine werbefreie Umgebung
Werbung kann bei Kinder-Apps problematisch sein.
Jüngere Kinder können oft nicht klar zwischen einer Werbeanzeige und dem eigentlichen Inhalt unterscheiden.
PlayKids beschreibt seine Umgebung als werbefrei.
Damit sollen Kinder beim Anschauen oder Spielen nicht ständig mit klassischen Werbeeinblendungen konfrontiert werden.
Für Eltern kann dies ein wichtiges Auswahlkriterium sein.
Eine Kinder-App sollte nicht wie eine normale Video-Plattform funktionieren
Bei allgemeinen Videoplattformen können Kinder schnell von einem Beitrag zum nächsten gelangen.
Dabei besteht das Risiko, auf Inhalte zu stoßen, die nicht für ihr Alter gedacht sind.
PlayKids verfolgt einen stärker auf Kinder zugeschnittenen Ansatz.
Die Plattform stellt Inhalte in einem eigenen Bereich zusammen.
Eltern können dadurch besser kontrollieren, welche Art von Material ihr Kind sieht.
Trotzdem sollten Erwachsene regelmäßig prüfen, welche Inhalte tatsächlich verfügbar sind.
Inhaltsfilter geben Eltern mehr Kontrolle
PlayKids bietet Funktionen zur elterlichen Kontrolle.
Dazu gehören auch Inhaltsfilter.
Eltern können damit stärker bestimmen, welche Inhalte für ihr Kind angezeigt werden.
Das kann besonders bei Familien mit mehreren Kindern hilfreich sein.
Ein dreijähriges Kind benötigt schließlich andere Inhalte als ein achtjähriges.
Die genauen Einstellmöglichkeiten können je nach App-Version variieren.
Bildschirmzeit lässt sich verwalten
Viele Eltern beschäftigen sich mit der Frage, wie lange Kinder täglich auf ein Smartphone oder Tablet schauen sollten.
PlayKids enthält deshalb Funktionen zur Verwaltung der Bildschirmzeit.
Damit können Eltern Zeitgrenzen für die App festlegen.
Das kann helfen, digitale Aktivitäten klarer in den Tagesablauf einzuordnen.
Ein Beispiel könnte sein:
- kurze Lernzeit am Nachmittag
- anschließend Spielen ohne Bildschirm
- später gemeinsame Vorlesezeit
Die passende Dauer hängt vom Alter, Alltag und den Empfehlungen für das jeweilige Kind ab.
Bildschirmzeit ist nicht gleich Bildschirmzeit
Nicht jede Minute vor einem Bildschirm hat denselben Charakter.
Ein Kind, das gemeinsam mit einem Elternteil eine Geschichte liest, erlebt etwas anderes als ein Kind, das lange ohne Begleitung Videos ansieht.
Deshalb sollte nicht nur die Dauer betrachtet werden.
Auch die Art der Aktivität spielt eine Rolle.
Fragen können beispielsweise sein:
- Ist das Kind aktiv beteiligt?
- Muss es nachdenken?
- Wird gesprochen oder gelesen?
- Gibt es Pausen?
- begleitet ein Erwachsener die Aktivität?
PlayKids kann verschiedene Formen digitaler Beschäftigung anbieten, die Qualität hängt jedoch auch vom Umgang im Alltag ab.
Der Offline-Modus ist besonders auf Reisen praktisch
Eine Internetverbindung steht nicht überall zur Verfügung.
Im Auto, Zug oder Flugzeug kann die Verbindung schwach oder komplett unterbrochen sein.
PlayKids bietet deshalb einen Offline-Modus.
Ausgewählte Videos, Serien und Spiele können vorher auf das Gerät geladen werden.
Anschließend stehen diese Inhalte auch ohne aktive Internetverbindung bereit.
Das kann besonders bei längeren Reisen praktisch sein.
Vor einer Reise können Inhalte vorbereitet werden
Wer PlayKids unterwegs einplanen möchte, sollte gewünschte Inhalte vorher laden.
Das kann beispielsweise zu Hause im WLAN geschehen.
So müssen unterwegs keine großen Datenmengen über das Mobilfunknetz übertragen werden.
Vor der Abfahrt kann geprüft werden:
- Sind die gewünschten Videos gespeichert?
- Funktionieren die Spiele offline?
- Ist genügend Speicherplatz vorhanden?
- Ist der Akku geladen?
Dadurch steht die vorbereitete Auswahl auch unterwegs bereit.
Offline-Inhalte benötigen Speicherplatz
Heruntergeladene Videos und andere Medien belegen Speicher auf dem Gerät.
Bei mehreren Serien kann sich die benötigte Größe schnell erhöhen.
Eltern sollten deshalb gelegentlich prüfen, wie viel freier Speicher noch vorhanden ist.
Nicht mehr benötigte Downloads können entfernt werden.
Gerade bei Tablets mit kleinerem Speicher kann dies relevant sein.
PlayKids wurde mit pädagogischem Schwerpunkt entwickelt
Der Anbieter beschreibt PlayKids als Plattform, deren Inhalte gemeinsam mit Fachleuten aus Bildung und Pädagogik entwickelt werden.
Damit soll nicht nur Unterhaltung angeboten werden.
Lernziele spielen ebenfalls eine Rolle.
Zu den genannten Bereichen gehören:
- Sprache
- Mathematik
- Kreativität
- Logik
- Feinmotorik
- sozial-emotionales Lernen
Eltern sollten dabei trotzdem bedenken, dass eine App kein persönliches pädagogisches Angebot ersetzt.
Sozial-emotionales Lernen geht über Zahlen und Buchstaben hinaus
Kinder müssen nicht nur rechnen oder lesen lernen.
Auch soziale und emotionale Fähigkeiten entwickeln sich in den ersten Lebensjahren stark.
Dazu gehören beispielsweise:
- Gefühle erkennen
- mit anderen teilen
- Rücksicht nehmen
- Konflikte verstehen
- Freundschaft erleben
- eigene Emotionen benennen
PlayKids verweist in diesem Bereich auf Ansätze, die durch Forschung der Carnegie Foundation inspiriert sind.
Solche Themen können über Geschichten, Figuren und Spielsituationen vermittelt werden.
Geschichten können Gespräche über Gefühle anregen
Ein Video über Streit zwischen zwei Figuren kann ein Ausgangspunkt für ein Gespräch sein.
Eltern könnten danach fragen:
„Warum war die Figur traurig?“
Oder:
„Was hätte der andere Charakter anders machen können?“
Auf diese Weise wird ein Video nicht nur konsumiert.
Es wird zum Gesprächsanlass über Gefühle und Verhalten.
Gerade bei sozial-emotionalen Themen ist die Begleitung durch Erwachsene besonders wertvoll.
PlayKids kann verschiedene Interessen abdecken
Kinder entwickeln oft sehr unterschiedliche Vorlieben.
Ein Kind liebt Zahlen.
Ein anderes malt lieber.
Ein drittes interessiert sich stark für Musik oder Geschichten.
Durch die Mischung verschiedener Inhalte kann PlayKids unterschiedliche Interessen ansprechen.
Dazu gehören:
- Videos
- Serien
- Spiele
- Bücher
- Musik
- Malaktivitäten
- Puzzles
Eltern können beobachten, welche Bereiche ihr Kind besonders ansprechen.
Bekannte Serien können mit Lerninhalten kombiniert werden
Eine vertraute Figur kann den Einstieg in eine Aktivität angenehmer machen.
Wenn ein Kind beispielsweise bereits eine bestimmte Serie kennt, interessiert es sich möglicherweise schneller für ein Spiel mit ähnlichen Figuren oder Themen.
PlayKids verbindet deshalb bekannte Kindercharaktere mit eigenen Lerninhalten.
Welche Marken aktuell angeboten werden, sollte direkt in der App geprüft werden.
Lizenzvereinbarungen können sich im Laufe der Zeit ändern.
Numberblocks passt besonders zum frühen Mathematiklernen
Zu den genannten Marken gehört Numberblocks.
Die Serie verbindet Figuren mit Zahlen und mathematischen Grundlagen.
Dadurch können Zahlen visuell dargestellt werden.
Für jüngere Kinder kann dies interessanter sein als rein abstrakte Rechenzeichen.
Solche Inhalte können ein erster Kontakt mit Mengen und einfachen mathematischen Beziehungen sein.
ABC-Inhalte richten sich an erste Sprachschritte
PlayKids bietet auch eigene ABC-Inhalte.
Diese können Kindern helfen, Buchstaben kennenzulernen.
Eltern können solche Übungen gemeinsam begleiten.
Ein Buchstabe kann beispielsweise mit:
- einem Bild
- einem Ton
- einem Wort
- einer kleinen Aktivität
verbunden werden.
Je mehr Sinne angesprochen werden, desto leichter kann sich ein Kind bestimmte Informationen merken.
Der Lupi Club gehört zu den eigenen PlayKids-Inhalten
Neben bekannten externen Marken entwickelt PlayKids auch eigene Formate.
Dazu gehört unter anderem der Lupi Club.
Solche eigenen Inhalte können verschiedene Lern- und Unterhaltungsthemen aufgreifen.
Für Eltern bedeutet das, dass die Auswahl nicht ausschließlich aus bekannten Fernsehserien besteht.
Auch speziell für die Plattform produzierte Inhalte sind Bestandteil des Angebots.
Inhalte können sich je nach Land unterscheiden
Nicht jede Serie ist weltweit verfügbar.
Lizenzrechte können regional unterschiedlich geregelt sein.
Deshalb weist PlayKids darauf hin, dass das Angebot je nach Land variieren kann.
Ein bestimmter Charakter, der in einem Land sichtbar ist, muss nicht automatisch in einer anderen Region erscheinen.
Wer die App wegen einer bestimmten Serie herunterladen möchte, sollte vorher prüfen, ob diese im eigenen Land angeboten wird.
Eine App kann gemeinsames Lernen ergänzen
PlayKids kann Kinder auch gemeinsam mit Eltern beschäftigen.
Ein Erwachsener kann beispielsweise neben dem Kind sitzen und:
- Fragen stellen
- Wörter wiederholen
- Zahlen gemeinsam zählen
- über eine Geschichte sprechen
- beim Puzzle helfen
- Bilder benennen
Dadurch wird aus einer individuellen Bildschirmaktivität eine gemeinsame Lernsituation.
Gerade bei jüngeren Kindern kann das einen großen Unterschied machen.
Lernen funktioniert nicht nur über richtige Antworten
Bei Kinder-Lernspielen geht es nicht nur darum, möglichst schnell die richtige Lösung anzutippen.
Auch Ausprobieren gehört zum Lernprozess.
Wenn ein Kind eine Form zunächst falsch zuordnet und anschließend korrigiert, hat es trotzdem etwas gelernt.
Eltern sollten deshalb nicht jede falsche Antwort sofort korrigieren.
Manchmal ist es sinnvoll, dem Kind Zeit zum eigenen Nachdenken zu geben.
Kinder brauchen weiterhin Bewegung und reale Erfahrungen
Eine Lern-App kann bestimmte Fähigkeiten ansprechen.
Sie ersetzt jedoch nicht das Spielen außerhalb eines Bildschirms.
Kinder benötigen weiterhin:
- Bewegung
- Gespräche
- gemeinsames Spielen
- reale Gegenstände
- Naturerfahrungen
- Kontakt mit anderen Kindern
- Schlaf und Ruhezeiten
PlayKids kann deshalb als ein Bestandteil eines abwechslungsreichen Alltags betrachtet werden.
Digitale Malspiele ersetzen nicht Papier und Stifte
Zeichnen auf einem Tablet ist eine andere motorische Erfahrung als Zeichnen auf Papier.
Beim echten Stift muss ein Kind Druck, Haltung und Bewegung anders kontrollieren.
Digitale Malspiele können Spaß machen und Farben vermitteln.
Papier, Wachsmalstifte, Buntstifte und andere Materialien bleiben trotzdem wertvoll.
Eine Kombination aus beiden Formen kann abwechslungsreich sein.
Das Abonnement bietet Zugriff auf das gesamte Angebot
PlayKids Learning arbeitet mit einem Abomodell.
Mit einem kostenpflichtigen Abonnement erhalten Familien Zugriff auf die angebotenen Videos und Lernspiele.
Nach Angaben des Anbieters stehen verschiedene Laufzeiten zur Auswahl.
Dazu gehören:
- Monatsabo
- Jahresabo
Welche Preise aktuell gelten, hängt unter anderem von Region und Plattform ab.
Monats- und Jahresabo richten sich an unterschiedliche Familien
Ein Monatsabo kann interessant sein, wenn Eltern die App zunächst für einen kürzeren Zeitraum ausprobieren möchten.
Ein Jahresabo richtet sich eher an Familien, die PlayKids über längere Zeit im Alltag einplanen.
Vor der Entscheidung lohnt sich ein Vergleich des Gesamtpreises.
Dabei sollten Eltern auch prüfen, wie häufig das Kind die App tatsächlich öffnet.
Abonnements können sich automatisch verlängern
Nach Angaben des Anbieters verlängert sich ein PlayKids-Abonnement automatisch, wenn es nicht rechtzeitig beendet wird.
Die Kündigung sollte mindestens 24 Stunden vor Ablauf des aktuellen Abrechnungszeitraums erfolgen.
Wer keine weitere Verlängerung möchte, sollte den Status rechtzeitig in den Kontoeinstellungen prüfen.
Das gilt besonders nach einer längeren Phase, in der die App möglicherweise kaum noch geöffnet wurde.
Das Abonnement kann über die Kontoeinstellungen verwaltet werden
Eltern können ihren Tarif über die entsprechenden Kontoeinstellungen kontrollieren.
Dort kann beispielsweise geprüft werden:
- welcher Tarif aktiv ist
- wann die nächste Verlängerung erfolgt
- welche Laufzeit gewählt wurde
- ob das Abonnement beendet werden soll
Die genaue Verwaltung kann davon abhängen, ob der Abschluss über Google Play, den Apple App Store oder einen anderen verfügbaren Weg erfolgt ist.
Beim Jahresabo nennt PlayKids eine Rückerstattungsfrist
Nach Angaben des Anbieters können Jahresabonnements innerhalb von sieben Tagen nach dem Kauf für eine Rückerstattung infrage kommen.
Die konkreten Bedingungen sollten vor dem Kauf geprüft werden.
Je nach Kaufweg können auch Regeln des jeweiligen App Stores eine Rolle spielen.
Wer eine Rückzahlung beantragen möchte, sollte deshalb die aktuellen Hinweise im Konto und beim Anbieter kontrollieren.
Eine kostenlose Testphase kann beim Kennenlernen helfen
PlayKids bietet nach eigenen Angaben einen Testzugang.
Damit können Familien zunächst prüfen, ob die Inhalte zum Kind passen.
Während dieser Phase lohnt es sich, verschiedene Bereiche auszuprobieren.
Zum Beispiel:
- Lernspiele
- Videos
- Bücher
- Malaktivitäten
- Offline-Funktion
- Elternbereich
So lässt sich besser beurteilen, welche Bereiche im Familienalltag tatsächlich interessant sind.
Der Testzugang endet mit Beginn eines kostenpflichtigen Tarifs
Sobald ein kostenpflichtiges Abonnement beginnt, endet die kostenlose Testphase.
Eltern sollten deshalb vor einer Buchung prüfen, wann eine Zahlung ausgelöst wird.
Auch der Zeitpunkt einer möglichen automatischen Verlängerung sollte bekannt sein.
So entstehen später weniger Überraschungen bei der Abrechnung.
Vor einem Abonnement lohnt sich ein kurzer Familien-Check
Nicht jede Familie braucht dieselben Funktionen.
Vor einer Buchung können Eltern einige Fragen beantworten.
Zum Beispiel:
- Wie alt ist mein Kind?
- Welche Inhalte interessieren es?
- Werden Videos oder Lernspiele häufiger geöffnet?
- Brauchen wir den Offline-Modus?
- Wie oft soll die App pro Woche geöffnet werden?
- Welche Bildschirmzeit möchten wir festlegen?
- Passt der Preis zu unserer geplanten Nutzung?
So lässt sich besser einschätzen, ob ein Monats- oder Jahresmodell sinnvoll ist.
Die Altersangabe sollte nicht die einzige Auswahlhilfe sein
PlayKids richtet sich an Kinder von 0 bis 8 Jahren.
Diese große Altersspanne bedeutet jedoch nicht, dass jeder Inhalt für jedes Kind gleichermaßen geeignet ist.
Kinder entwickeln sich unterschiedlich.
Ein vierjähriges Kind kann beispielsweise schon großes Interesse an Buchstaben haben, während ein anderes lieber mit Farben und Formen arbeitet.
Eltern sollten deshalb nicht nur auf das Alter achten, sondern auch auf Interessen und Entwicklungsstand.
Sehr junge Kinder brauchen besondere Begleitung
Bei Babys und Kleinkindern sollte digitale Medienzeit besonders bewusst gestaltet werden.
Eine App kann Geräusche, Bilder oder Lieder anbieten.
Der wichtigste Lernpartner bleibt in diesem Alter jedoch meist ein realer Mensch.
Eltern können digitale Inhalte gemeinsam mit dem Kind betrachten, Wörter wiederholen und auf Reaktionen eingehen.
So bleibt die App Teil einer sozialen Interaktion.
Vorschulkinder können stärker mit interaktiven Aufgaben arbeiten
Im Vorschulalter werden Spiele rund um:
- Zahlen
- Buchstaben
- Formen
- Farben
- Logik
häufig interessanter.
Kinder können Aufgaben zunehmend selbstständig bearbeiten.
Eltern können trotzdem beobachten, welche Bereiche Schwierigkeiten verursachen und welche besonders gut angenommen werden.
Das kann auch Hinweise auf aktuelle Interessen geben.
Jüngere Schulkinder brauchen möglicherweise anspruchsvollere Inhalte
Bei Kindern im frühen Schulalter verändern sich die Anforderungen.
Buchstaben und Zahlen sind dann keine völlig neuen Themen mehr.
Interessanter werden:
- Lesen
- Rechnen
- schwierigere Logikaufgaben
- Geschichten
- Problemlösung
Ob PlayKids in diesem Alter noch genügend passende Inhalte bietet, hängt stark vom einzelnen Kind ab.
Die Testphase kann helfen, dies vor einem längeren Abonnement zu prüfen.
Elternbereich und Kinderbereich sollten getrennt bleiben
Bei Kinder-Apps ist eine klare Trennung zwischen Kinderinhalten und Einstellungen wichtig.
Eltern sollten Bereiche wie:
- Abonnement
- Bildschirmzeit
- Inhaltsfilter
- Kontoeinstellungen
selbst verwalten.
Kinder sollten sich dagegen hauptsächlich im altersgerechten Bereich bewegen.
Vor der Übergabe eines Tablets kann deshalb geprüft werden, ob die Kindersicherung korrekt eingerichtet ist.
Kindersicherung ersetzt keine gelegentliche Kontrolle
Technische Einstellungen sind hilfreich.
Sie können aber nicht jede Entscheidung übernehmen.
Eltern sollten gelegentlich selbst prüfen:
- Was schaut mein Kind gerade?
- Welche Spiele mag es?
- Welche Inhalte wiederholt es besonders oft?
- Gibt es Bereiche, die nicht zum Alter passen?
- Wie reagiert das Kind nach längerer Bildschirmzeit?
So bleibt die digitale Aktivität Teil der normalen Begleitung durch die Familie.
Werbefrei bedeutet weniger Ablenkung
Eine App ohne klassische Werbung kann für Kinder einen klaren Vorteil haben.
Es gibt weniger unerwartete Werbeclips, Kaufaufforderungen oder externe Inhalte zwischen einzelnen Aktivitäten.
Dadurch bleibt die Aufmerksamkeit stärker beim eigentlichen Video oder Spiel.
Gerade jüngere Kinder können Werbung oft noch nicht zuverlässig als Werbung erkennen.
PlayKids kann eine Alternative zu offenen Videoplattformen sein
Viele Eltern lassen ihre Kinder gerne Serien auf einem Tablet ansehen, möchten aber nicht, dass sie frei durch große öffentliche Videoplattformen klicken.
PlayKids bietet hier einen stärker begrenzten Kinderbereich.
Eltern erhalten mehr Kontrolle über die verfügbaren Inhalte und können Bildschirmzeit sowie Filter festlegen.
Ob die Auswahl für das eigene Kind passt, lässt sich am besten während einer Testphase prüfen.
Der Offline-Modus kann mobiles Datenvolumen sparen
Wer Videos unterwegs streamt, kann viel mobiles Datenvolumen verbrauchen.
Vorher gespeicherte Inhalte benötigen während der Wiedergabe keine aktive Datenverbindung.
Das kann besonders bei:
- Autofahrten
- Zugreisen
- Flügen
- Urlauben
praktisch sein.
Damit reduziert sich auch das Risiko, dass ein Video wegen schlechter Verbindung ständig stoppt.
Vor langen Fahrten sollte das Tablet vorbereitet werden
Bei einer längeren Reise kann eine kleine Vorbereitung sinnvoll sein.
Dazu gehört:
- gewünschte Inhalte vorher speichern
- Tablet vollständig laden
- Speicherplatz prüfen
- Bildschirmzeit festlegen
- Kopfhörer bereithalten
So muss während der Fahrt weniger eingestellt werden.
Gerade bei Reisen kann dies für Eltern angenehmer sein.
PlayKids verbindet Videos, Spiele und frühes Lernen
Kinder möchten spielen, Geschichten sehen, malen und bekannte Figuren erleben. Eltern wünschen sich gleichzeitig altersgerechte Inhalte, klare Kontrolle und möglichst wenig Ablenkung.
PlayKids: Lernspiele & Videos versucht, diese beiden Seiten miteinander zu verbinden.
Die App bietet Tausende Videos, zahlreiche interaktive Lernspiele, digitale Bücher, Logikaufgaben, Malaktivitäten und musikalische Inhalte.
Kinder können sich mit Buchstaben, Zahlen, Geschichten und kreativen Aufgaben beschäftigen. Eltern erhalten Funktionen für Bildschirmzeit, Inhaltsauswahl und Offline-Inhalte.
Bekannte Figuren wie Mascha und der Bär, Pocoyo, Paw Patrol, Barbie oder Numberblocks können den Einstieg interessanter machen, während PlayKids-eigene Formate weitere Inhalte beisteuern.
Die App ersetzt weder gemeinsames Vorlesen noch Bewegung, freies Spielen oder Gespräche mit Erwachsenen. Als bewusst ausgewählter Teil der Medienzeit kann sie jedoch Unterhaltung und Lernaktivitäten innerhalb eines geschützten Kinderbereichs zusammenbringen.
Für Familien mit Kindern zwischen 0 und 8 Jahren kann PlayKids deshalb besonders interessant sein, wenn Videos und Spiele nicht nur beschäftigen, sondern auch Themen wie Sprache, Mathematik, Kreativität und logisches Denken aufgreifen sollen.