ClassDojo: Schule, Eltern und Schüler enger miteinander verbinden
Der Schulalltag besteht nicht nur aus Unterricht, Hausaufgaben und Noten. Viele wichtige Momente entstehen zwischendurch: ein gelungenes Gruppenprojekt, eine gute Mitarbeit, ein kreativer Beitrag oder ein besonderer Fortschritt eines Kindes.
Genau hier setzt ClassDojo an. Die App verbindet Lehrkräfte, Eltern und Schüler in einem gemeinsamen digitalen Bereich. Lehrkräfte können Rückmeldungen geben, Fotos und Videos aus dem Unterricht teilen, Ankündigungen veröffentlichen und direkt mit Eltern kommunizieren.
Schüler können eigene Arbeiten in digitalen Portfolios sammeln, während Eltern Einblicke in den Schulalltag ihres Kindes erhalten.
Damit richtet sich ClassDojo vor allem an Schulen und Klassen, die Kommunikation und positives Feedback stärker miteinander verbinden möchten.
Eine gemeinsame Plattform für Lehrkräfte, Eltern und Schüler
ClassDojo ist als Kommunikationsapp für den Schulbereich aufgebaut.
Dabei stehen drei Gruppen im Mittelpunkt:
- Lehrkräfte
- Eltern
- Schüler
Jede Gruppe erhält einen eigenen Zugang zu den für sie relevanten Bereichen.
Lehrkräfte verwalten Klassen, veröffentlichen Beiträge und geben Rückmeldungen.
Eltern können Updates ihres Kindes sehen und Nachrichten erhalten.
Schüler können eigene Arbeiten in einem digitalen Portfolio ablegen.
So entsteht ein gemeinsamer Kommunikationsraum rund um den Schulalltag.
Positive Rückmeldungen gehören zu den wichtigsten Funktionen
Ein zentraler Bestandteil von ClassDojo ist die Möglichkeit, Schüler für bestimmte Fähigkeiten oder Verhaltensweisen zu würdigen.
Lehrkräfte können beispielsweise Rückmeldungen zu folgenden Bereichen geben:
- konzentriertes Arbeiten
- Teamarbeit
- Hilfsbereitschaft
- Ausdauer
- Kreativität
- Beteiligung
- Zuverlässigkeit
Dadurch können positive Entwicklungen direkt im Unterricht sichtbar gemacht werden.
Statt Rückmeldungen ausschließlich am Ende eines Halbjahres zu geben, kann eine Lehrkraft bestimmte Fortschritte unmittelbar festhalten.
Schüler erhalten Anerkennung für konkrete Leistungen
ClassDojo beschränkt Feedback nicht nur auf klassische Schulnoten.
Auch soziale und persönliche Fähigkeiten können berücksichtigt werden.
Ein Schüler kann beispielsweise eine positive Rückmeldung erhalten, weil er einem Mitschüler geholfen hat.
Ein anderer Schüler wird vielleicht für gute Teamarbeit oder besonders konzentriertes Arbeiten gewürdigt.
Dadurch rücken auch Verhaltensweisen in den Mittelpunkt, die im normalen Notensystem oft kaum sichtbar sind.
Wie diese Rückmeldungen gestaltet werden, entscheidet die jeweilige Lehrkraft beziehungsweise Schule.
Eltern erhalten Einblicke in den Schulalltag
Viele Eltern erleben nur einen kleinen Teil dessen, was während eines normalen Schultages passiert.
Kinder erzählen nach der Schule nicht immer ausführlich von Unterricht, Projekten oder besonderen Ereignissen.
ClassDojo schafft hier eine direkte Verbindung zwischen Schule und Zuhause.
Lehrkräfte können beispielsweise:
- Fotos aus dem Unterricht teilen
- kurze Videos veröffentlichen
- Ankündigungen schreiben
- Informationen zu Projekten posten
- besondere Klassenmomente zeigen
Eltern sehen diese Inhalte anschließend über ihren eigenen Zugang.
Dadurch können sie den Schulalltag ihres Kindes besser nachvollziehen.
Fotos zeigen mehr als kurze schriftliche Berichte
Ein Foto aus einem Kunstprojekt oder einer Gruppenarbeit vermittelt häufig einen direkteren Eindruck als eine reine Textnachricht.
ClassDojo erlaubt Lehrkräften deshalb, visuelle Inhalte aus dem Unterricht mit Eltern zu teilen.
Das kann beispielsweise ein Foto sein von:
- einem Experiment
- einem Bastelprojekt
- einer Präsentation
- einer Gruppenarbeit
- einem Klassenausflug
- einer besonderen Unterrichtsaktivität
Vor der Veröffentlichung solcher Inhalte sollten Schulen ihre eigenen Datenschutzregeln und Einwilligungen beachten.
Videos können besondere Unterrichtsmomente zeigen
Neben Fotos können auch Videos geteilt werden.
Das kann sinnvoll sein, wenn Bewegungsabläufe, Aufführungen oder Projekte besser als Video dargestellt werden können.
Beispiele wären:
- eine kurze Theateraufführung
- ein Musikprojekt
- ein Experiment
- eine Präsentation
- ein Klassenprojekt
Eltern erhalten dadurch einen direkteren Eindruck davon, was im Unterricht passiert.
Welche Inhalte veröffentlicht werden dürfen, hängt von den Regeln der jeweiligen Schule ab.
Ankündigungen erreichen Eltern direkt
Nicht jede Information muss in einem persönlichen Gespräch oder auf einem Papierzettel übermittelt werden.
ClassDojo bietet Lehrkräften die Möglichkeit, Ankündigungen digital zu veröffentlichen.
Dazu können gehören:
- Hinweise auf Veranstaltungen
- Erinnerungen
- Änderungen im Tagesablauf
- Informationen zu Projekten
- organisatorische Mitteilungen
- Hinweise auf besondere Aktivitäten
Eltern können solche Informationen direkt in der App sehen.
Das kann besonders praktisch sein, wenn eine Nachricht mehrere Familien gleichzeitig betrifft.
Direkte Nachrichten zwischen Lehrkräften und Eltern
ClassDojo bietet auch eine private Nachrichtenfunktion.
Damit können Lehrkräfte direkt mit einzelnen Eltern kommunizieren.
Mögliche Themen sind beispielsweise:
- Rückfragen
- organisatorische Hinweise
- kurze Updates
- Terminabsprachen
- Informationen zum Schulalltag
Solche Nachrichten sind von öffentlichen Klassenbeiträgen getrennt.
Dadurch können persönliche Inhalte gezielt an die betreffenden Eltern gesendet werden.
Eltern müssen nicht auf den nächsten Elternabend warten
Im klassischen Schulalltag gibt es oft nur wenige feste Termine für Gespräche zwischen Eltern und Lehrkräften.
ClassDojo schafft einen weiteren Kommunikationsweg.
Bei kleineren Fragen kann eine Nachricht direkt über die App ausgetauscht werden.
Das ersetzt nicht automatisch persönliche Gespräche, Elternabende oder schulische Besprechungen.
Für kurze Informationen kann die digitale Kommunikation jedoch hilfreich sein.
Schüler können eigene Portfolios anlegen
ClassDojo bietet Schülern digitale Portfolios.
Dort können sie eigene Arbeiten sammeln und präsentieren.
Je nach Unterricht können beispielsweise folgende Inhalte hinzugefügt werden:
- Zeichnungen
- Fotos
- Texte
- Projekte
- Präsentationen
- Arbeitsblätter
- kurze Videos
Dadurch entsteht im Laufe der Zeit eine Sammlung eigener schulischer Arbeiten.
Eltern können diese Inhalte ansehen und Fortschritte ihres Kindes verfolgen.
Digitale Portfolios zeigen Lernfortschritte über längere Zeit
Ein einzelnes Arbeitsblatt zeigt immer nur einen Moment.
Ein Portfolio kann dagegen verschiedene Arbeiten aus mehreren Wochen oder Monaten enthalten.
Dadurch wird sichtbar, wie sich bestimmte Fähigkeiten entwickelt haben.
Ein Schüler könnte beispielsweise mehrere Schreibaufgaben sammeln.
Später lässt sich erkennen, wie sich Rechtschreibung, Satzbau oder Ausdruck verändert haben.
Auch bei Kunstprojekten oder Präsentationen kann eine solche Sammlung interessant sein.
Schüler können ihre eigenen Ergebnisse präsentieren
Portfolios geben Schülern die Möglichkeit, eigene Arbeiten aktiv zu zeigen.
Das kann das Gefühl stärken, dass schulische Leistungen nicht nur für eine Bewertung erstellt werden.
Statt eine Aufgabe nach der Korrektur wegzulegen, kann sie Teil einer persönlichen Sammlung werden.
Das kann bei Projekten besonders sinnvoll sein, auf die Schüler stolz sind.
Eltern können Fortschritte von zu Hause aus sehen
Die Portfolio-Funktion richtet sich nicht nur an Schüler.
Auch Eltern erhalten einen Einblick in die gesammelten Arbeiten ihres Kindes.
Dadurch sehen sie nicht nur Bewertungen, sondern konkrete Ergebnisse.
Ein Elternteil kann beispielsweise erkennen:
- welche Projekte abgeschlossen wurden
- welche Arbeiten das Kind selbst ausgewählt hat
- wie sich Fähigkeiten entwickeln
- welche Themen aktuell behandelt werden
Das schafft eine stärkere Verbindung zwischen Unterricht und Zuhause.
Klassenbeiträge bilden einen gemeinsamen Nachrichtenstrom
ClassDojo enthält einen Bereich, in dem Fotos, Videos und Ankündigungen aus der Klasse erscheinen können.
Eltern sehen dort neue Beiträge ähnlich wie in einem fortlaufenden Nachrichtenbereich.
Dadurch müssen einzelne Informationen nicht jedes Mal separat verschickt werden.
Für Lehrkräfte kann das praktisch sein, wenn regelmäßig kleinere Einblicke aus dem Unterricht veröffentlicht werden.
Lehrkräfte können eine positive Klassenkultur fördern
ClassDojo beschreibt sich nicht nur als Kommunikationswerkzeug.
Ein wichtiges Ziel besteht darin, eine positive Klassenkultur zu unterstützen.
Dabei spielen Rückmeldungen zu Verhalten und Zusammenarbeit eine wichtige Rolle.
Lehrkräfte können bestimmte Werte stärker hervorheben.
Zum Beispiel:
- respektvoll miteinander umgehen
- anderen helfen
- konzentriert arbeiten
- gemeinsam Lösungen finden
- Verantwortung übernehmen
Welche Kriterien gelten, kann an die jeweilige Klasse angepasst werden.
Teamarbeit lässt sich sichtbar würdigen
Viele schulische Aufgaben werden in Gruppen bearbeitet.
Dabei zählt nicht nur das Ergebnis.
Auch Zusammenarbeit, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung spielen eine Rolle.
ClassDojo kann Lehrkräften helfen, solche Verhaltensweisen direkt zu würdigen.
Wenn ein Schüler beispielsweise besonders gut mit anderen zusammenarbeitet, kann diese Leistung als positives Feedback erscheinen.
Das schafft eine andere Perspektive als reine Fachnoten.
Lehrkräfte behalten ihre Klasse digital im Blick
Bei größeren Klassen kann es schwierig sein, viele kleine Beobachtungen im Kopf zu behalten.
ClassDojo sammelt Rückmeldungen zentral innerhalb der jeweiligen Klasse.
Dadurch können Lehrkräfte bestimmte Entwicklungen über einen längeren Zeitraum beobachten.
Das ersetzt keine pädagogische Beurteilung.
Es kann jedoch als digitale Ergänzung dienen, um positive Verhaltensweisen und Fortschritte festzuhalten.
Group Maker hilft bei der Bildung von Gruppen
ClassDojo enthält auch Werkzeuge für den Unterricht.
Dazu gehört unter anderem der Group Maker.
Mit diesem Werkzeug können Lehrkräfte Schüler in Gruppen aufteilen.
Das kann bei verschiedenen Unterrichtsformen hilfreich sein:
- Gruppenarbeiten
- Projekte
- Lernstationen
- Partnerübungen
- Diskussionen
Statt Gruppen jedes Mal manuell zusammenzustellen, kann die Funktion bei der Einteilung unterstützen.
Noise Meter zeigt die Lautstärke im Klassenzimmer
Ein weiteres Werkzeug ist der Noise Meter.
Damit kann die Lautstärke im Raum sichtbar gemacht werden.
Das kann bei Gruppenarbeiten oder stillen Arbeitsphasen interessant sein.
Schüler sehen dadurch direkt, ob der Geräuschpegel steigt.
Die Anzeige kann helfen, eine vereinbarte Lautstärke im Klassenzimmer einzuhalten.
Sie ersetzt natürlich nicht die pädagogische Begleitung durch die Lehrkraft.
Mehrere Lehrerwerkzeuge befinden sich in einer App
ClassDojo bündelt verschiedene Werkzeuge für den Unterricht in einem gemeinsamen Bereich.
Dazu gehören je nach verfügbarer Version unter anderem:
- Group Maker
- Noise Meter
- Klassenverwaltung
- Feedbackfunktionen
- Nachrichten
- Portfolios
- Klassenbeiträge
Damit müssen Lehrkräfte für bestimmte kleinere Aufgaben nicht ständig zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln.
Welche Funktionen aktuell verfügbar sind, kann sich mit neuen Versionen ändern.
ClassDojo kann im normalen Präsenzunterricht eingesetzt werden
Die App ist nicht nur für Online-Unterricht gedacht.
Sie kann den normalen Unterricht im Klassenzimmer begleiten.
Eine Lehrkraft kann beispielsweise während des Schultages positive Rückmeldungen vergeben.
Später veröffentlicht sie ein Foto eines Projekts für die Eltern.
Ein Schüler lädt seine fertige Arbeit in sein Portfolio.
Damit bleibt der Unterricht weiterhin im Klassenzimmer, während Kommunikation und Dokumentation teilweise digital stattfinden.
Die App kann auch den Austausch außerhalb der Schule unterstützen
Der Kontakt zwischen Schule und Eltern endet nicht mit dem letzten Klingeln.
Nachmittags können Eltern neue Beiträge ansehen oder Nachrichten lesen.
Schüler können je nach Aufgabe eigene Arbeiten ergänzen.
Lehrkräfte können Ankündigungen vorbereiten.
ClassDojo schafft damit einen digitalen Bereich, der auch außerhalb des Schulgebäudes erreichbar ist.
ClassDojo richtet sich an verschiedene Altersstufen
Nach Angaben des Anbieters wird ClassDojo im K-12-Bereich eingesetzt.
Damit reicht die Zielgruppe von jüngeren Schulkindern bis zu höheren Klassenstufen.
Die konkrete Art der Verwendung kann sich dabei stark unterscheiden.
In einer Grundschule kann der Schwerpunkt stärker auf Elternkommunikation und positivem Feedback liegen.
Bei älteren Schülern können Portfolios und eigenständige Beiträge wichtiger werden.
Schulleitungen können ebenfalls Teil der Community sein
ClassDojo richtet sich nicht ausschließlich an Lehrer, Eltern und Schüler.
Auch Schulleitungen können Teil der Plattform sein.
Das kann interessant sein, wenn eine Schule eine gemeinsame Kommunikationsstruktur aufbauen möchte.
Welche Rechte einzelne Personen besitzen, hängt von der jeweiligen Einrichtung und den eingerichteten Rollen ab.
ClassDojo wird international eingesetzt
Nach Angaben des Anbieters sind Lehrkräfte, Eltern, Schüler und Schulleitungen aus mehr als 180 Ländern bei ClassDojo registriert.
Damit ist die Plattform nicht auf ein einzelnes Schulsystem beschränkt.
Die konkrete Verwendung kann jedoch von Land zu Land unterschiedlich sein.
Datenschutzregeln, schulische Vorgaben und technische Ausstattung spielen dabei eine wichtige Rolle.
Die App funktioniert auf verschiedenen Gerätetypen
ClassDojo kann auf unterschiedlichen Geräten aufgerufen werden.
Dazu gehören laut Anbieter:
- iPhones
- iPads
- Android-Smartphones
- Tablets
- Computer
- Smartboards
Dadurch können verschiedene Personen mit dem Gerät arbeiten, das im jeweiligen Alltag verfügbar ist.
Eltern greifen möglicherweise über ein Smartphone zu, während die Lehrkraft im Klassenzimmer einen Computer oder ein Smartboard hat.
Smartboards können ClassDojo direkt im Unterricht sichtbar machen
Ein Smartboard kann bestimmte Classroom-Werkzeuge für die ganze Klasse anzeigen.
Beispielsweise kann der Noise Meter auf einem größeren Bildschirm sichtbar sein.
Auch andere Klassenaktivitäten können so gemeinsam betrachtet werden.
Das kann helfen, digitale Funktionen nicht nur individuell auf Smartphones, sondern direkt im gemeinsamen Unterricht einzubinden.
Eltern benötigen keinen Blick in das Lehrer-Konto
Eltern erhalten einen eigenen Zugang.
Dadurch müssen Lehrkräfte ihre persönlichen Zugangsdaten nicht teilen.
Eltern sehen nur die Bereiche und Informationen, die für ihre Rolle vorgesehen sind.
Das ist wichtig, weil Lehrerbereiche andere Funktionen und Informationen enthalten können als Elternkonten.
Schüler erhalten ebenfalls einen eigenen Bereich
Auch Schüler arbeiten nicht über das Konto der Lehrkraft.
Sie können einen eigenen Zugang erhalten und dort beispielsweise ihr Portfolio verwalten.
Dadurch bleiben die verschiedenen Rollen voneinander getrennt.
Ein Schüler sieht andere Funktionen als ein Elternteil oder eine Lehrkraft.
Datenschutz spielt bei Fotos und Schülerdaten eine wichtige Rolle
ClassDojo verarbeitet schulbezogene Informationen und kann Fotos oder Videos enthalten.
Deshalb sollten Schulen genau prüfen, welche Inhalte veröffentlicht werden dürfen.
Besonders relevant sind Fragen wie:
- Welche Eltern haben Zugriff?
- Wer darf Fotos hochladen?
- Welche Schüler sind auf Bildern zu sehen?
- Welche Einwilligungen liegen vor?
- Wie lange bleiben Inhalte gespeichert?
- Wer kann Nachrichten lesen?
- Was passiert beim Verlassen einer Klasse?
Die konkreten Regeln hängen von Schule, Land und lokalen Datenschutzvorgaben ab.
Fotos sollten nur nach schulischen Regeln geteilt werden
Nur weil eine App das Hochladen von Bildern anbietet, bedeutet das nicht automatisch, dass jedes Foto veröffentlicht werden darf.
Schulen können eigene Vorgaben für Bildaufnahmen und Veröffentlichungen haben.
Vor allem bei Minderjährigen sind Einwilligungen und Datenschutz besonders relevant.
Lehrkräfte sollten deshalb die Vorgaben ihrer Bildungseinrichtung berücksichtigen.
Persönliche Nachrichten gehören nicht in öffentliche Klassenbeiträge
ClassDojo bietet sowohl allgemeine Beiträge als auch direkte Nachrichten.
Diese Bereiche haben unterschiedliche Zwecke.
Eine Ankündigung über ein Schulfest kann für die ganze Klasse bestimmt sein.
Eine persönliche Rückfrage zu einem einzelnen Schüler gehört dagegen eher in eine private Nachricht.
Diese Trennung kann helfen, vertrauliche Informationen nicht versehentlich öffentlich innerhalb einer Klassengruppe zu teilen.
Eltern können den Schulalltag regelmäßiger verfolgen
Für viele Eltern besteht die Verbindung zur Schule hauptsächlich aus Elternabenden, Zeugnissen und gelegentlichen Briefen.
ClassDojo kann diese Kommunikation häufiger machen.
Kleine Updates können bereits während der Woche erscheinen.
Dadurch sehen Eltern nicht nur größere Ereignisse, sondern auch alltägliche Unterrichtsmomente.
Das kann Gespräche mit dem Kind zu Hause unterstützen.
Fotos können Gespräche zu Hause anregen
Ein Bild aus dem Unterricht kann für Eltern ein konkreter Gesprächseinstieg sein.
Statt allgemein zu fragen:
„Wie war die Schule?“
kann ein Elternteil beispielsweise sagen:
„Ich habe das Foto von eurem Experiment gesehen. Was habt ihr dort gemacht?“
Dadurch wird der Schulalltag greifbarer.
Gerade bei jüngeren Kindern kann das hilfreich sein, wenn sie von sich aus nur wenig über den Unterricht erzählen.
Positive Rückmeldungen können Motivation stärken
Wenn Fortschritte sichtbar gewürdigt werden, kann das motivierend wirken.
Ein Schüler sieht beispielsweise, dass seine Teamarbeit oder Ausdauer wahrgenommen wurde.
Auch Eltern können solche Rückmeldungen sehen und zu Hause darauf eingehen.
Dabei sollte Feedback sinnvoll und nachvollziehbar bleiben.
Eine reine Sammlung von Punkten ohne pädagogischen Zusammenhang ist nicht automatisch hilfreich.
Die Wirkung hängt stark davon ab, wie eine Lehrkraft das System in den Unterricht integriert.
Die App ersetzt keine persönliche Beziehung
Digitale Nachrichten können Kommunikation unterstützen.
Sie ersetzen jedoch nicht jedes persönliche Gespräch.
Bei komplexen Problemen, Konflikten oder sensiblen Themen ist ein direktes Gespräch häufig besser geeignet.
ClassDojo sollte deshalb eher als weiterer Kommunikationskanal verstanden werden.
Elterngespräche, pädagogische Beratung und persönlicher Austausch bleiben weiterhin wichtig.
Nicht jede Schule arbeitet gleich mit ClassDojo
Wie stark ClassDojo in den Schulalltag eingebunden wird, entscheidet die jeweilige Einrichtung oder Lehrkraft.
Eine Klasse kann die App hauptsächlich für Elternnachrichten einsetzen.
Eine andere Klasse arbeitet intensiv mit Portfolios.
Bei einer dritten stehen Feedback und Klassenwerkzeuge im Mittelpunkt.
Deshalb kann die Erfahrung mit ClassDojo je nach Schule sehr unterschiedlich sein.
Benachrichtigungen informieren über neue Aktivitäten
Die App kann Eltern und andere Nutzer über neue Inhalte informieren.
Das kann beispielsweise geschehen, wenn:
- eine neue Nachricht vorliegt
- ein Klassenbeitrag veröffentlicht wurde
- eine neue Rückmeldung verfügbar ist
- das Portfolio ergänzt wurde
Wer viele Meldungen erhält, kann prüfen, welche Benachrichtigungen tatsächlich erforderlich sind.
So bleibt die App informativ, ohne ständig mit Hinweisen auf sich aufmerksam zu machen.
ClassDojo kann Papiernachrichten teilweise ersetzen
Viele Schulen verteilen noch immer Elternbriefe auf Papier.
Solche Zettel können verloren gehen oder erst spät aus der Schultasche geholt werden.
Digitale Ankündigungen können bei geeigneten Informationen eine Alternative sein.
Eltern sehen die Nachricht direkt auf ihrem Gerät.
Ob eine Schule wichtige Informationen ausschließlich digital versenden darf, hängt jedoch von den jeweiligen Vorgaben ab.
Die kostenlose Grundidee macht ClassDojo für viele Schulen interessant
ClassDojo beschreibt seine Plattform als kostenlos für Lehrkräfte, Eltern und Schüler.
Das kann gerade für Klassen interessant sein, die keine aufwendige technische Infrastruktur besitzen.
Bestimmte optionale Angebote oder Dienste können jedoch eigene Bedingungen haben.
Wer ClassDojo einsetzt, sollte deshalb immer die aktuellen Angaben des Anbieters und des jeweiligen App Stores prüfen.
Für welche Situationen eignet sich ClassDojo besonders?
ClassDojo kann interessant sein, wenn eine Klasse mehrere Bereiche miteinander verbinden möchte.
Dazu gehören:
- Elternkommunikation
- positive Rückmeldungen
- digitale Schülerportfolios
- Klassenfotos
- Unterrichtsvideos
- Ankündigungen
- direkte Nachrichten
- kleine Lehrerwerkzeuge
Besonders bei jüngeren Schülern kann die Verbindung zwischen Schule und Elternhaus eine wichtige Rolle spielen.
Wann reicht vielleicht ein anderes Schulwerkzeug?
Nicht jede Schule benötigt alle Funktionen von ClassDojo.
Wenn ausschließlich Aufgaben verteilt und benotet werden sollen, kann eine klassische Lernplattform besser passen.
Wenn nur kurze Elternnachrichten erforderlich sind, reicht möglicherweise bereits das bestehende Schulportal.
ClassDojo ist besonders dann interessant, wenn Kommunikation, Klassenkultur und Schülerarbeiten gemeinsam betrachtet werden sollen.
ClassDojo herunterladen
ClassDojo ist auf verschiedenen Geräten verfügbar.
Über den Download-Button oben auf dieser Seite gelangst du zum entsprechenden Eintrag im Google Play Store oder Apple App Store.
Nach der Installation hängt die Einrichtung davon ab, welche Rolle du hast.
Lehrkräfte können Klassen einrichten.
Eltern verbinden sich mit der Klasse ihres Kindes.
Schüler erhalten Zugang zu den für sie vorgesehenen Bereichen.
Vor der Einrichtung sollten Schulen und Eltern die aktuellen Datenschutzinformationen und Berechtigungen prüfen.
ClassDojo verbindet Unterricht mit dem Zuhause
Schule findet nicht nur zwischen Lehrkraft und Schüler statt.
Auch Eltern spielen eine wichtige Rolle, besonders wenn Kinder noch jünger sind.
ClassDojo schafft einen gemeinsamen digitalen Bereich, in dem Lehrkräfte Einblicke aus dem Unterricht teilen, positive Rückmeldungen geben und mit Eltern kommunizieren können.
Schüler erhalten gleichzeitig die Möglichkeit, eigene Arbeiten in digitalen Portfolios zu sammeln.
Werkzeuge wie Group Maker und Noise Meter ergänzen den Einsatz direkt im Klassenzimmer.
Damit konzentriert sich ClassDojo weniger auf reine Aufgabenverwaltung und stärker auf Kommunikation, Klassenkultur und die Verbindung zwischen Schule und Elternhaus.
Für Klassen, die Eltern regelmäßiger am Schulalltag teilhaben lassen und positive Entwicklungen von Schülern sichtbar machen möchten, kann ClassDojo deshalb eine interessante Lösung sein.